Schneeblindheit ist strafbar

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Schneeblindheit ist teuer. Foto: 6.Sinn/dpp-AutoReporter

Wenn es im Winter schneit, dann aber bitte richtig - ein viel gehegter Wunsch. Wer auf sein Auto angewiesen ist, muss sich jedoch darüber klar sein, dass die weiße Pracht auch vor dem eigenen Fahrzeug nicht haltmacht. Jede Fahrt beginnt daher mit dem kompletten Säubern von Motorhaube, Dach, Scheiben und Scheinwerfern. Eine Menge Arbeit, die sich mancher gern ersparen würde - ein kleines Guckloch in der Schneeschicht reicht doch auch. Dies kann jedoch unangenehme Folgen haben, so die Sicherheitsexperten vom 6. Sinn. Bis zu 35 Euro Bußgeld werden fällig, wenn man erwischt wird.

Ist das Kennzeichen verdeckt, können es sogar 50 Euro sein. Schlimmer als das eigene Portemonnaie leidet jedoch die Verkehrssicherheit, denn das Unfallrisiko steigt: Fahrtwind oder Böen wirbeln die Flockenschicht von der Motorhaube hoch, beim Bremsen rutscht die weiße Dachlast auf die Windschutzscheibe, der Überblick fehlt, weil die Seitenfenster "dicht" und die Spiegel blockiert sind - der Autofahrer ist in jedem dieser Fälle "blind vor Schnee". Wer in einer solchen Situation in einen Crash verwickelt wird, kann sich eine Menge Ärger einhandeln ... (dpp-AutoReporter)