Sportwagen-WM: Spannendes Saisonfinale in der Wüste

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Der Porsche 911 RSR überquert in Shanghai die Ziellinie. Foto: Porsche/ dpp-AutoReporter

Auf dem Bahrain International Circuit wird am 30. November das Saisonfinale der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC ausgetragen. Es ist das erste Rennen für den weiterentwickelten Porsche 911 RSR. Das Porsche AG Team Manthey setzt den GT-Rennwagen aus Weissach auf dem Formel-1-Kurs in der Wüste mit den Modifikationen ein, mit denen er auch in der Motorsportsaison 2014 an den Start gehen wird.

Die Porsche-Werksfahrer und Le-Mans-Sieger Marc Lieb und Richard Lietz gehen im 911 RSR mit der Startnummer 92 ins letzte Rennen der Saison. Im Kampf um den World Endurance Cup für GT-Fahrer belegen sie aktuell den dritten Platz. Ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Pilet (Frankreich), die zuletzt in Shanghai ihre vierte Podiumsplatzierung der Saison holten, teilen sich in der Klasse GTE-Pro den 911 RSR mit der Startnummer 91.

In der Klasse GTE-Am liegen die Franzosen Raymond Narac und Jean-Karl Vernay noch aussichtsreich im Rennen um die FIA Endurance Trophy. Die Le-Mans-Sieger sind für das Team IMSA Performance Matmut mit dem 911 GT3 RSR aus dem Vorjahr am Start und werden von Markus Palttala (Finnland) unterstützt. Proton Competition setzt einen 911 GT3 RSR mit Teameigner Christian Ried (Schöneburg) und seinen italienischen Teamkollegen Paolo Ruberti und Gianluca Roda ein.

Der 470 PS starke Porsche 911 RSR basiert auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911. Als Nachfolger des erfolgreichen 911 GT3 RSR, mit dem Porsche-Kundenteams seit 2004 zahlreiche Siege und Titelgewinne in internationalen Langstreckenmeisterschaften feierten, zeichnet er sich durch konsequenten Leichtbau und eine ausgefeilte Aerodynamik aus. Seine Optik wird geprägt von den weit ausgestellten Kotflügeln sowie dem tiefen Kühlluftschacht in der Front. Das außergewöhnliche Fahrzeugdesign würdigt das Jubiläum „50 Jahre 911. (dpp-AutoReporter/ hhg)