Neu in 2014: Änderungen im Bußgeldkatalog und Reform des Punktesystems

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Gefährliches Überholen durch ausländische Autofahrer kann künftig besser verfolgt werden. Foto: dpp-AutoReporter

Im neuen Jahr kommen auf Verkehrsteilnehmer Änderungen zu. In Deutschland tritt ab dem 1. Mai ein neues Punktsystem in Kraft. Anstatt der bisherigen 18 Punkte gibt es dann nur noch acht, die Eintragungsgrenze liegt dann bei 60 statt 40 Euro. Die Pflichtseminare, sowie die Verlängerung der Tilgungsfrist bei neuen Verstößen fallen weg. Zudem werden ausschließlich sicherheitsgefährdende Verstöße gespeichert.

Im Zusammenhang mit dem neuen Punktsystem gibt es zum 1. Mai auch Änderungen im Bußgeldkatalog. Das Benutzen des Mobiltelefons während der Fahrt, das Fahren ohne Begleitung bei unter 18-Jährigen, aber auch die Nutzung von Sommerreifen bei Eis und Schnee oder die Missachtung des polizeilichen Haltegebots werden teurer.

Ab Juli gilt auch hierzulande die Warnwestenpflicht. Dann muss in jedem Fahrzeug eine Warnweste (Europäische Norm EN 471) vorhanden sein. Darüber hinaus sollen durch eine Reform der MPU (medizin-psychologische Untersuchung) die Verfahren der Untersuchung transparenter und einheitlicher gemacht werden.

Bei acht verkehrssicherheitsrelevanten Verstößen wie u.a. Geschwindigkeits-Überschreitungen, Rotlicht- und Überholverstößen) wird der EU-weite Halterdatenaustausch die Zustellung von ausländischen Bußgeldbescheiden beschleunigen. Damit können auch deutsche Behörden ausländische Verkehrssünder effektiver verfolgen. Zudem sollen Betroffene künftig in ihrer Landessprache über diesen Verstoß und ihre Rechte informiert werden. (dpp-AutoReporter/hhg)