Es weihnachtet sehr ...

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Foto: dpp-AutoReporter

Gerade in der Vorweihnachtszeit beschäftigt man sich meist mit schönen Dingen: der Vorfreude auf besinnliches Beisammensein, Weihnachtseinkäufe, Tannenbaum besorgen ... Gedanken an einen drohenden Verkehrsunfall sind eher das tägliche Brot von Fahrzeugkonstrukteuren. Sie arbeiten ständig daran, Autos für die Insassen, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, sicherer zu machen. Umso schlimmer, wenn Autofahrer diese Bemühungen und den Sicherheitsvorsprung durch eigenes Fehlverhalten zunichtemachen, indem sie sich nicht an die Verkehrsregeln halten. Wer z.B. beim Weihnachtsbaum nach dem Prinzip "darf es etwas mehr sein" eingekauft hat, muss sich vorher überlegen, wie er das gute Stück nach Hause transportiert. Einfach das Seitenfenster offen lassen und dem Nadelgehölz eine Fahrt an frischer Luft gönnen, ist eine äußerst gefährliche Lösung, die natürlich verboten ist.

Deshalb je nach Pkw-Modell lieber im Voraus planen: Rückbank umklappen, Dachträger installieren, größeres Auto leihen oder, wenn es unbedingt die Riesentanne sein muss, die Ladung aus dem Pkw-Heck hinausragen lassen. Dies ist allerdings nur bis zu 1,5 m erlaubt, ab 1 m Überstand ist ein rotes Schild oder Tuch als Warnhinweis anzubringen. Egal, wofür man sich entscheidet - eine korrekte Ladungssicherung ist auf jeden Fall notwendig. Wird der Weihnachtsbaum bei einem Unfall nämlich zum Geschoss, können auch die elektronischen Hilfen der Fahrzeugkonstrukteure nichts mehr ausrichten ... (dpp-AutoReporter)